Bauspardarlehen – Zinsuntergrenzen sind stark gesunken

Bauspardarlehen – Zinsuntergrenzen sind stark gesunken

Um mit Hypothekarkrediten mithalten zu können, haben viele Bausparkassen die Zinsuntergrenzen sehr stark gesenkt – allerdings nur für Neueinsteiger. Ein Wechsel könnte sich daher lohnen.

Für Bauspardarlehen haben jahrelang bei allen Anbietern annähernd die gleichen Spielregeln gegolten: Nach oben hin waren die Zinsen bei der 6-%-Marke einbetoniert, nach unten hin bei 3 %, vereinzelt bei 4 oder 5 %. Sprich: Wenn die Zinsen auf dem Kapitalmarkt auch noch so kräftig gestiegen sind, zahlten die Bauspardarlehensnehmer trotzdem nie mehr als 6 % Kreditzinsen.

Finanziert wurde das von der Gemeinschaft der Bausparer, die gerade auf einen Vertrag ansparten – und sich ihrerseits darauf verlassen konnten, dass sie später, wenn sie Bedarf an einem Bauspardarlehen haben sollten, mit sicheren Konditionen kalkulieren konnten. Ein Solidaritätsprinzip, das von Vater Staat durch die Bausparprämie beim Ansparen auch entsprechend gefördert wurde – und in geringerem Ausmaß auch immer noch wird.

3 % Zinsuntergrenze für Bauspardarlehen

Doch der Wind hat sich gedreht: Die Zinsen sind in den Keller gerasselt wie nie zuvor und verharren dort mit noch nie dagewesener Beharrlichkeit. An und für sich tolle Bedingungen für alle Darlehensnehmer. Wäre da nicht die Zinsuntergrenze, die nun schlagend wird, denn unter 3 % gehen die Bauspardarlehenszinsen nicht, auch wenn auf dem „freien“ Kreditmarkt schon lange Hypothekardarlehen um 1 % angeboten werden.

Das schmerzt Bauspardarlehens-Rückzahler natürlich und rüttelt gewaltig am Solidargedanken. Denn so sehr sich die Österreicher in Umfragen für das sicher kalkulierbare, verlässliche Bausparsystem aussprechen – wenn es ums Geld geht, ist jedem das eigene Hemd am nächsten.

Bauspar-Darlehen verlieren an Attraktivität

Ist man gewillt, aus dem Kreis der Bausparer auszutreten versprechen aktuelle Hypothekarkredite günstigere Konditionen – mit bester Bonität bieten unsere Top-Konditionen z.B. einen Nominal-Zinssatz von 0,9 % variabel. Da die Bausparkassen selbtverständlich nicht auf die geänderten Bedindungen hinweisen, können wir nur nochmal mit aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass die Finanzierung einer Wohnung oder eines Hauses, durch eine Umschuldung, deutlich günstiger ausfallen wird und wir deshalb jedem Bauspardarlehens-Nehmer empfehlen mit uns unverbindlich Kontakt aufzunehmen, um das Einsparungspotential zu prüfen.

Je höher der Kredit, desto mehr bringt eine Umschuldung

Unseren Berechnungen zufolge rentiert sich eine Umschuldung jedenfalls, wenn die Restschuld € 75.000 und die Restlaufzeit noch mindestens 15 Jahre beträgt. Aliquot dazu ist eine Umschuldung lohnenswert, falls die Restschuld geringer ausfällt (z.B. € 50.000) und die Restlaufzeit 20 Jahre oder mehr beträgt. Bei geringerer Restlaufzeit (z.B. 10 Jahre Laufzeit) und einem aushaftendem Kreditsaldo von € 100.000 ist eine Umschuldung ebenso ratsam.
Aufgrund zwei verschiedener Szenarien (einmal gleich bleibende Zinsen, einmal nach 6 Jahren stark steigende Zinsen), führten unsere Berechnungen zu signifikanten Einsparungen. Die Umschuldung einer Darlehenssumme von € 180.000 und einer Laufzeit von 30 Jahren führte zu einer Ersparung zwischen rund € 26.000 und rund € 43.000. Natürlich muss das in jedem einzelnen Fall gesondert berechnet werden. Dafür stehen Ihnen unsere Finanzierungs-Experten gerne zur Verfügung!

Übrigens: Vorfälligkeitsentschädigungen, also die Strafzahlung für die vorzeitige Rückzahlung eines Kredits, wie bei anderen Kreditgebern Usus, werden bei Bausparkassen nicht eingehoben!

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