Rund eine Million Menschen arbeiten in Österreich in Teilzeit, 800.000 davon sind Frauen. Monatliche Fraueneinkommen lagen 2012 bei € 1.454 netto im Mittel – das sind rund ein Drittel weniger als das der Männer mit € 2.050 Euro.

Kindererziehung, Teilzeitjobs und die Hauptverantwortung im Haushalt prägen immer noch die Realität vieler Frauen. Auch bei der Vollzeitarbeit verdienen sie im Schnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. In er Gruppe der unselbständigen Erwerbstätigen liegt das durchschnittliche Fraueneinkommen um 40 % unter dem der Männer.

Die Folge: Jede vierte Frau muss in der Pension mit einer monatlichen Versorgungslücke von ca. € 500 rechnen. Dazu kommt, dass rund zwei Drittel aller Hausfrauen (150.000) gar keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rentenzahlung haben und nur eine von drei eine finanzielle Vorsorge für das Alter getroffen hat.

330.000 Frauen haben gar KEINE eigene Pension bzw. nur eine kleine Witwenpension.

Fazit: Frauen haben einen besonderen Vorsorgebedarf, allerdings nur knapp über 50 % sorgen im Voraus vor, damit die Pensionslücke minimiert wird.