W, Z

In der privaten Krankenversicherung gibt es neben der Gesundheitsprüfung auch Wartezeiten. Das heißt, dass für manche Risiken und beim Vorliegen bestimmter Umstände erst nach der Wartezeit die Leistung erbracht wird. Die vorgeschriebenen Prämien müssen jedoch schon während der Wartezeit einbezahlt werden.
Die Ausstattung einer Versicherung mit einer Wertanpassung bzw. Indexanpassung bedeutet, dass die Versicherungssumme und die Prämie jährlich an die Schwankungen des Verbraucherpreisindex angepasst werden. Es besteht auch die Möglichkeit eine solche Wertanpassung zu kündigen bzw. auszuschließen.
Ist der Wert der versicherten Sache zum Zeitpunkt des Schadens.
Stillgelegte bzw. gekündigte Versicherungsverträge werden wiederaufgelebt.
Anspruch besteht für jedes Kind des/der Versicherten nach seinem/ihrem Tod, wenn die Wartezeit/Mindestversicherungszeit erfüllt ist. Die Pension wird bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes gewährt, bei Schul- oder Berufsausbildung oder bei Erwerbsunfähigkeit der Waise über Antrag unter bestimmten Voraussetzungen auch darüber hinaus.
Witwen-/Witwerpension
Anspruch auf Witwen-/Witwerpension hat die Witwe/ der Witwer nach dem Ableben des versicherten Ehepartners/ der versicherten Ehepartnerin, wenn die Wartezeit/Mindestversicherungszeit erfüllt ist und die Ehe zum Zeitpunkt des Todes des/der Versicherten aufrecht war. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch der geschiedene Ehepartner eines/einer verstorbenen Versicherten eine Witwen-/Witwerpension erhalten.

Witwen-/Witwerpension erhalten.Witwen-/Witwerfortbetriebspension
Diese Leistung ist in der gewerblichen und bäuerlichen Pensionsversicherung für hinterbliebene Ehepartner/innen vorgesehen. Führt dieser den Betrieb des/der Verstorbenen mindestens drei Jahre (in der bäuerlichen Pensionsversicherung genügt ein Tag) fort, werden die vom/von der Verstorbenen während der aufrechten Ehe erworbenen Versicherungszeiten bei einer Alters- oder Erwerbsunfähigkeitspension der Witwe/des Witwers berücksichtigt. Eine Witwen-/Witwerpension kann dann aber nicht mehr ausbezahlt werden, da die Versicherungszeiten des Verstorbenen bereits abgegolten wurden.

Der Versicherungsnehmer gerät dann in Zahlungsverzug, wenn er die Prämie nicht rechtzeitig an den Versicherer entrichtet.

Die Erstprämie muss innerhalb 14 Tagen nach Erhalt der Polizze einbezahlt werden.

Bei Zahlungsverzug der Folgeprämie wird dem Versicherungsnehmer zunächst eine qualifizierte Mahnung zugesandt und die Rechtsfolgen angedroht. Erst dann ist der Versicherer bei Nichtzahlung leistungsfrei bzw. kann den Vertrag fristlos kündigen.

Versicherungsprämien müssen grundsätzlich jährlich im Vorhinein bezahlt werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit gegen einen Unterjährigkeitszuschlag in halb-, vierteljährlichen oder monatlichen Teilbeträgen zu zahlen.
Der Zeitwert ist der Wert einer versicherten Sache zu einem bestimmten Zeitpunkt (Schadenszeitpunkt). Der Zeitwert ergibt sich aus dem Neuwert wobei das Alter, Abnutzung, Abschreibung, Gebrauch, Wertminderung, etc. berücksichtigt werden.
Wird die Alterspension trotz Erfüllung der Wartezeit erst nach Vollendung des Regelpensionsalters in Anspruch genommen, ist für die Monate der späteren Inanspruchnahme ein Erhöhungsbetrag zur Pension („Zuschlag“) zu gewähren.
Während des Bezuges der Alterspension kann jederzeit ohne Betragsgrenzen dazuverdient werden.

Während des Bezugs von Korridorpension/vorzeitiger Alterspension/Schwerarbeitspension hingegen darf monatlich maximal bis zur Geringfügigkeitsgrenze dazuverdient werden.