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Behandlung bzw. Bezahlung von Schäden von deren Eintritt bis zur abschließenden Erledigung.
Gesamtheit der Schadenzahlungen.
Rückstellung für bereits eingetretene, aber noch nicht erledigte Schäden.
Versicherungsleistungen in der Schaden- und Unfallversicherung im Verhältnis zur abgegrenzten Prämie.
Jener Teil, den der Versicherungsnehmer im Schadenfall auf jeden Fall selber zu tragen hat (Prozentsatz oder fixer Betrag).
Eigenmittelausstattung eines Versicherungsunternehmens
Der Anpassungsfaktor dient in erster Linie dazu, schon angefallene Pensionen aufzuwerten. Die Höhe der Anpassung hängt von der so genannten Richtzahl, der Höhe der Arbeitslosenrate und anderen volkswirtschaftlich maßgebenden Einflussgrößen ab.
Im Rahmen der Spitalskostenversicherung ist man gegen sämtliche Aufwendungen, die mit einem Krankenhausaufenthalt zusammenhängen, gesichert: Die Aufenthalts- und Behandlungskosten im Krankenhaus, sämtliche Nebenkosten, die Transportkosten zum und vom Krankenhaus und auch die Kosten für eine Unterbringung in einem Sonderklassezimmer werden von der Versicherung übernommen.

Diese Versicherung bietet Zugang zu den besten Ärzten und den besten Krankenhäusern und das bei voller Kostenübernahme.

Schmerzensgeld ist die Ablöse in Geld für körperliche oder seelische Verletzungen, d.h. der Geschädigte kann für solche Beeinträchtigungen eine entsprechende Entschädigung verlangen.
Ein Versicherungsvertrag wird zugunsten eines Dritten (z.B. Bank) gesperrt (Vinkulierung). Dient v.a. zur Besicherung von Krediten.
Spitalgeld kann zusätzlich zu einer privaten Unfall- oder Krankenversicherung vereinbart werden. Man erhält für jeden Tag erforderlichen stationären Spitalsaufenthalt einen Fixbetrag.
Die Sterbegeldversicherung ist eine Art der Lebensversicherung, die bei Ableben der versicherten Person für die Bestattungskosten aufkommt. Die Versicherungssumme wird bei Ableben an den Begünstigten ausbezahlt oder sofort an ein Bestattungsunternehmen überwiesen.
Werden Kennzeichen für eine bestimmte Zeit (z.B. bei Motorrädern während der Wintermonate) bei einer Zulassungsstelle hinterlegt, kann man bei vielen Versicherungen Prämien sparen. Jedoch gibt es Hinterlegungsfristen, welche zu beachten sind. Auch Lebensversicherungen können für einen bestimmten Zeitraum stillgelegt werden z.B. bei Arbeitslosigkeit.
Ist die Beendigung von Versicherungsverträgen.
Kann mit der Versicherungsgesellschaft vereinbart werden und bedeutet, dass trotz einem Aufschub der Prämienzahlung, Versicherungsschutz gegeben ist.
Zeiten des Besuches einer inländischen mittleren/höheren Schule nach dem 15. Lebensjahr, eines Studiums an einer Akademie/Hochschule und Zeiten einer nach dem Hochschulstudium vorgeschriebenen Berufsausbildung oder einer Ausbildung am Lehrinstitut für Dentisten/Dentistinnen werden unter bestimmten Voraussetzungen als Versicherungszeiten in der Pensionsversicherung berücksichtigt.

Siehe auch Nachkauf von Schul-/Studien-/Ausbildungszeiten!

Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet haben und in keiner gesetzlichen Pensionsversicherung pflichtversichert sind, können sich ohne Vorversicherungszeiten in der Pensionsversicherung erworben zu haben freiwillig selbst versichern, solange ihr Wohnsitz in Österreich ist. Sie hat den Zweck, die Voraussetzungen für eine anschließende Weiterversicherung zu schaffen.

Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung
Geringfügig beschäftigten Personen mit Wohnsitz in Österreich wird damit die Möglichkeit geboten, eine freiwillige Versicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung einzugehen. Der Antrag ist beim zuständigen Krankenversicherungsträger zu stellen. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem jeweiligen Wohnsitz.

Selbstversicherung für die Pflege eines behinderten Kindes
Personen, deren Arbeitskraft durch die Pflege eines behinderten Kindes zur Gänze beansprucht wird, können sich bis zur Vollendung des 40. Lebensjahres des Kindes kostenlos selbst versichern und so Versicherungszeiten in der Pensionsversicherung erwerben.

Selbstversicherung für die Pflege eines nahen Angehörigen
Personen, deren Arbeitskraft durch die Pflege eines/einer nahen Angehörigen mit mindestens der Pflegegeldstufe 3 erheblich beansprucht wird, können sich in der Pensionsversicherung selbst versichern. Eine bestehende Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung ist kein Ausschließungsgrund.

Zu den Pensionen für die Monate April und Oktober eines jeden Jahres gebührt je eine zusätzliche Zahlung in der Höhe der für diese Monate ausgezahlten Pension.

Die erstmalige Sonderzahlung gebührt anteilsmäßig, wenn im jeweiligen Sonderzahlungsmonat und in den unmittelbar vorangehenden fünf Monaten kein durchgehender Pensionsbezug vorliegt.

Der Steigerungsbetrag ist ein Prozentsatz der (Gesamt)Bemessungsgrundlage. Dieser ist von der Anzahl der für die Leistungsbemessung zählenden Versicherungsmonate abhängig. Grundsätzlich ist der so errechnete Steigerungsbetrag die Höhe der Pensionsleistung, wenn die Pension zum Regelpensionsalter in Anspruch genommen wird.

Bei Inanspruchnahme

vor Erreichung des Regelpensionsalters sind Abschläge
nach Erreichung des Regelpensionsalters ist eine Erhöhung

der Leistung vorgesehen.

Zu diesem Tag wird festgestellt, ob der Versicherungsfall eingetreten ist und die Pensionsvoraussetzungen erfüllt sind, wie hoch die Leistung ist und welcher Pensionsversicherungsträger sie auszahlt.

Er ist immer ein Monatserster und wird bei Eigenpensionen durch die Antragstellung, bei Hinterbliebenenpensionen durch den Todestag des/der Versicherten ausgelöst.