Nach einem tödlichen Unfall des Hauptverdieners sind der Ehepartner und die Kinder finanziell oft schlechter gestellt. Dies lässt sich jedoch bereits im Vorfeld mit einem relativ geringen Beitrag vermeiden.

 

Wenn ein Unfall alles verändert
Für die finanzielle Absicherung von Angehörigen im Falle eines Unfalltodes des Hauptverdieners bietet die private Versicherungswirtschaft diverse Vorsorgemöglichkeiten an. Doch welche der verschiedenen Lösungen ist die optimale?

Eine spezielle Absicherung für Angehörige im Falle eines Unfalltodes des Hauptverdieners ist durch eine Unfall- und/oder Lebensversicherung möglich. Im Rahmen einer Unfallversicherung kann eine frei zu vereinbarende Geldsumme im Todesfall mitversichert werden.

In Verbindung mit einer Lebensversicherung kann eine Unfalltod-Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Sie sorgt für eine Erhöhung des Todesfallschutzes – meist Verdoppelung der vereinbarten Lebensversicherungs-Summe –, wenn der Versicherte an den Folgen eines Unfalles verstirbt.

Passender Schutz für alle Fälle
Vergleichsweise günstiger ist häufig die Zusatzvereinbarung in der Lebensversicherung. Dies trifft insbesondere für Berufstätige mit einer erhöhten körperlichen Belastung wie bei einem Zimmermann, einem Maurer oder auch einem Fliesenleger zu, da diese in einer reinen Unfallversicherung meist einen höheren Beitrag zu zahlen haben.

Grundsätzlich ist jedoch der Versorgungsbedarf der Angehörigen von der möglichen Todesursache unabhängig. Daher muss auch der Versicherungsschutz für Tod durch Krankheit, wie er bei einer Ab- oder auch Erlebensversicherung gegeben ist, ausreichend hoch gewählt sein.

Auf eine zusätzliche Unfalltod-Versicherung kann dann verzichtet werden – sowohl im Rahmen der Lebens- als auch der Unfallversicherung.

 

Quelle: Versicherungsjournal 07.10.2013