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Häufig gestellte Fragen – FAQ

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Garantierte Leistungen
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Sicherheit in der Veranlagung meines einbezahlten Kapitals
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Sicherheit des Versicherungs- unternehmens
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eine möglichst hohe Rendite unabhängig vom Veranlagungsrisiko
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weiß nicht / keine Angabe
Quelle: Gfk Austria, 2014

Dieser Tarif begleicht sämtliche Kosten für die ambulante ärztliche Behandlung. Darunter fallen auch Honorare für Ärzte, Medikamente, Impfungen, Physiotherapeuten, Sehbehelfe und Heilbehelfe (wie zum Beispiel elastische Binden, orthopädische Schuheinlagen oder Bruchbänder).

Im Rahmen der Spitalskostenversicherung (Sonderklasseversicherung) sind Sie gegen sämtliche Aufwendungen, die mit einem Krankenhausaufenthalt zusammenhängen, gesichert: Die Behandlungskosten im Krankenhaus, sämtliche Nebenkosten, die Transportkosten zum und vom Krankenhaus und auch die Kosten für eine Unterbringung in einem Sonderklassezimmer oder in einem Privatspital werden von der Versicherung übernommen.

Sie bekommen somit den Zugang zu den besten Ärzten und den besten Krankenhäusern und die Kosten werden komplett übernommen.

Bei Abschluss einer Krankenhaus-Taggeldversicherung bekommen Sie für jeden Tag Krankenhausaufenthalt einen vorher vereinbarten Betrag. Die tatsächlich entstandenen Kosten sind für die Abrechnung nicht relevant.

Die Krankengeldversicherung hilft bei Arbeitsunfähigkeit. Sie erhalten für jeden Tag der völligen Arbeitsunfähigkeit einen vorab vereinbarten Betrag bis zu einer Maximaldauer von 364 Tagen innerhalb von drei Versicherungsjahren.

Sie können Ihre Krankenversicherungsprämien als Sonderausgaben noch bis zum Jahr 2020 geltend machen, aber nur wenn Sie Ihre Krankenversicherung vor dem 01.01.2016 abgeschlossen haben.

Mit In-Kraft-Treten des Allgemeinen Pensionsgesetzes (APG) ab 1.1.2005 wurde eine neue Pensionsart geschaffen, die Korridorpension.

 

Pensionsantrittsalter
Ein Pensionsantritt ist ab Vollendung des 62. Lebensjahres möglich. Für Frauen kommt die Korridorpension erst ab dem Jahr 2028 in Betracht. Vorher besteht für sie die Möglichkeit bereits vor Vollendung des 62. Lebensjahres entweder eine Alterspension oder eine vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer in Anspruch zu nehmen.

Anspruchsvoraussetzungen
Diese sind erfüllt, wenn zum Stichtag eine bestimmte Mindestanzahl an Versicherungsmonaten erworben wurde und keine Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung, keine sonstige selbstständige oder unselbstständige Erwerbstätigkeit mit einem monatlichen Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze (2014: von EUR 395,31) sowie kein monatlicher Bezug aus einem öffentlichen Mandat (zB Bürgermeister) über EUR 4.135,50 vorliegt.

Das Ausmaß der erforderlichen Versicherungsmonate beträgt:

Stichtag im Jahr   Versicherungsmonate
2012 450 Monate (37,5 Jahre)
2013 456 Monate (38 Jahre)
2014 462 Monate (38,5 Jahre)
2015 468 Monate (39 Jahre)
2016 474 Monate (39,5 Jahre)
ab 2017 480 Monate (40 Jahre)

Bei Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen (Alter, Versicherungsmonate) bleibt die erforderliche Mindestversicherungsanzahl bei einem späterem Pensionsantritt unverändert.

 

Sonderregelungen
Korridorpension und krankheitsbedingte Pension
Auch wenn die Voraussetzungen für eine Korridorpension erfüllt sind, kann eine krankheitsbedingte Pension in Anspruch genommen werden, da diese günstiger sein kann.

Korridorpension und Arbeitslosenunterstützung
Personen, die ihr Dienstverhältnis weder selbst noch einvernehmlich gelöst haben, werden für die Dauer eines Jahres vor den höheren Abschlägen geschützt. Sie können für diese Zeit – längstens bis zur Vollendung des Anfallsalters für die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer – Leistungen der Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen und müssen nicht in die Korridorpension gehen, obwohl sie die Anspruchsvoraussetzungen für diese Pension erfüllen würden.

Unter dem Begriff „Hackler – Langzeitversicherung“ werden Ausnahmebestimmungen zusammengefasst, die bestimmten Versicherten, vor dem Regelpensionsalter – abhängig von Geburtsdatum und Geschlecht – einen früheren Pensionsantritt ermöglichen.

Pensionsantrittsalter
Für Männer, geboren ab 01.01.1954, gilt als Pensionsantrittsalter die Vollendung des 62. Lebensjahres.

Für Frauen wird das Pensionsantrittsalter schrittweise vom 57. auf das 62. Lebensjahr angehoben.

Geburtsdatum Antrittsalter
01.01.1959 – 31.12.1959 57. Lebensjahr
01.01.1960 – 31.12.1960 58. Lebensjahr
01.01.1961. – 31.12.1961 59. Lebensjahr
01.01.1962 – 01.12.1963 60. Lebensjahr
02.12.1963 – 01.06.1964 60,5. Lebensjahr
02.06.1964 – 01.12.1964 61. Lebensjahr
02.12.1964 – 01.06.1965 61,5. Lebensjahr
ab 02.06.1965 62. Lebensjahr

Anspruchsvoraussetzungen
Für männliche Versicherte sind diese erfüllt, wenn zum Stichtag mindestens 540 Beitragsmonate erworben wurden.

Für Frauen wird die Anzahl der erforderlichen Beitragsmonate schrittweise von 504 auf 540 angehoben.

Geburtsdatum erforderliche Beitragsmonate
01.01.1959 – 31.12.1959 504
01.01.1960 – 31.12.1960 516
01.01.1961 – 31.12.1961 528
ab 01.01.1962 540

Für die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen gelten lediglich Beitragsmonate aufgrund einer Erwerbstätigkeit.

Als Beitragsmonate gelten auch
bis zu 30 Ersatzmonate für Zeiten des Präsenz- und Zivildienstes,
bis zu 60 Ersatzmonate für Zeiten der Kindererziehung, sowie
Ersatzmonate für Zeiten des Wochengeldbezuges, sofern sie sich nicht mit Kindererziehungszeiten decken.

 

Quelle: PVA

Grundsätzlich ja, wenn zu diesem Zeitpunkt auch die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (Mindestversicherungsdauer) vorliegen. Allerdings wurde der Pensionswert auf der Grundlage der aktuellen Rechtslage ermittelt, allfällige künftige gesetzliche Änderungen können in ihren Auswirkungen nicht berücksichtigt werden.

Nein, denn das neue Pensionskonto ist kein Sparbuch, sondern eine Berechnungsgrundlage für Ihre Pension.

Eine Übertragung von Gutschriften aus dem Pensionskonto ist grundsätzlich nicht möglich.

Ein Anspruch auf eine Pension ist erst gegeben, wenn Sie – neben der Erfüllung der vorgesehenen Anspruchsvoraussetzungen – auch das erforderliche Alter erreicht haben oder vorher der Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit oder der Erwerbsunfähigkeit vorliegt.

Die Summe der Teilgutschriften (Gesamtgutschrift) wird jeweils am 1.1. mit der Aufwertungszahl multipliziert. Die Aufwertungszahl entspricht ungefähr der durchschnittlichen Lohnerhöhung des jeweiligen Jahres. Sie ist somit da, damit unsere Pensionen jedes Jahr quasi „indexiert“ werden. Das ist wichtig um der Geldentwertung (Inflation) entgegen zu wirken.

Vorbehaltlich der Gesetzwerdung wird die Aufwertungszahl gem. § 108a ASVG für das Jahr 2015 voraussichtlich 1,027 betragen (2014: 1,022), heißt es seitens der PVA.

 

Für jedes Jahr, in dem man Versicherungszeiten erwirbt, werden zudem dem Pensionskonto 1,78 Prozent der jährlichen Beitragsgrundlage gutgeschrieben (Teilgutschrift). Die Gesamtgutschrift ist die Summe aller Gutschriften, also der Kontoerstgutschrift und der jährlichen Teilgutschriften. Die Gesamtgutschrift wird jedes Jahr mit der genannten Aufwertungszahl aufgewertet.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass mehr als 80 Prozent der Österreicher Vorsorge für wichtig hält. Die Befragung ergab, dass die Gründe dafür vielfältig sind. Meist wird aber an die Pensionsvorsorge und den Erhalt des Lebensstandards gedacht.

 

Für was die Österreicher Geld zurücklegen
Mehr als 80 Prozent der in einer Studie befragten Österreicher halten eine finanzielle Vorsorge für wichtig. Meist denken sie dabei an die Pensionsvorsorge und den Erhalt des Lebensstandards im Alter. Fast die Hälfte der Vorsorgebereiten glaubt nicht, dass die dereinst auszuzahlende staatliche Pension ausreichen wird. Ein Drittel will wegen der steigenden Lebenserwartung möglichst früh mit der Vorsorge beginnen.

Auch wenn das Thema gerne verdrängt wird: Der überwältigende Teil der Österreicher bekennt sich zur Notwendigkeit der „Vorsorge“. 29 Prozent halten sie für „sehr wichtig“, 53 Prozent für „eher wichtig“ – in Summe sind sich also mehr als vier Fünftel des Stellenwerts einer finanziellen Vorsorge bewusst.

Nur vier Prozent schätzen die Vorsorge als „eher unwichtig“ ein, für zwei Prozent ist sie gar kein Thema. Das geht aus der Studie „Vorsorgetrends 2012“ hervor. Die GfK Austria GmbH, ein Marktforschungsinstitut, hat hierfür im Auftrag zweier Geldinstitute im Mai 2012 1.000 Personen im Alter von 15 bis 65 Jahren befragt.

 

Quelle: Versicherungsjournal 16.07.2012

 

Pflegebedarf im Sinne der Pflegegeldgesetze liegt dann vor, wenn sowohl bei Betreuungsmaßnahmen als auch bei Hilfsverrichtungen Unterstützung nötig ist.

 

Betreuungsmaßnahmen sind all jene, die den persönlichen Bereich betreffen: z.B. Kochen, Essen, Medikamenteneinnahme, An- und Auskleiden, Körperpflege, Verrichtung der Notdurft oder Fortbewegung innerhalb der Wohnung.

Hilfsverrichtungen sind solche, die den sachlichen Lebensbereich betreffen.

Das Ausmaß des Pflegegeldes richtet sich nach dem Pflegebedarf. Es sind sieben Stufen vorgesehen. Erforderlich ist ein Pflegebedarf von mehr als 60 Stunden pro Monat. Die Anzahl der Stunden des monatlichen Pflegebedarfs wird im Rahmen einer Begutachtung durch eine Ärztin/einen Arzt oder eine Pflegefachkraft festgelegt.

 

Pflegebedarf in Stunden pro Monat Pflegestufe           Pflegestufe Betrag in Euro monatlich (netto)
Mehr als 65 Stunden 1 154,20 Euro
Mehr als 95 Stunden 2 284,30 Euro
Mehr als 120 Stunden 3 442,90 Euro
Mehr als 160 Stunden 4 664,30 Euro
Mehr als 180 Stunden, wenn ein außergewöhnlicher
Pflegeaufwand erforderlich ist
5 902,30 Euro
Mehr als 180 Stunden, wenn zeitlich unkoordinierbare
Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese
regelmäßig während des Tages und der Nacht zu
erbringen sind oder die dauernde Anwesenheit einer
Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich
ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer
Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist
6 1.260,00 Euro
Mehr als 180 Stunden, wenn keine zielgerichteten
Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller
Umsetzung möglich sind oder ein gleich zu achtender
Zustand vorliegt
7 1.655,80 Euro

 

Vom Pflegegeld werden keine Lohnsteuer und kein Krankenversicherungsbeitrag abgezogen.

Für die Beurteilung des Pflegebedarfs können ausschließlich folgende fünf Hilfsverrichtungen berücksichtigt werden:

  • Herbeischaffen von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Bedarfsgütern des täglichen Lebens
  • Reinigung der Wohnung und der persönlichen Gebrauchsgegenstände
  • Pflege der Leib- und Bettwäsche
  • Beheizung des Wohnraumes einschließlich der Herbeischaffung des Heizmaterials
  • Mobilitätshilfe im weiteren Sinn (z.B. Begleitung bei Amtswegen oder Arztbesuchen)
  • Bei der Beurteilung des Pflegebedarfs werden Zeitwerte für die erforderlichen Betreuungsmaßnahmen und Hilfsverrichtungen berücksichtigt und zu einer Gesamtbeurteilung zusammengefasst.

Seit dem 1. Jänner 2009 ist bei bestimmten Personengruppen bei der Feststellung des Pflegebedarfes zusätzlich ein Erschwerniszuschlag zu berücksichtigen, der den Mehraufwand für die pflegeerschwerenden Faktoren der gesamten Pflegesituation pauschal abgelten soll:

Bei Menschen mit einer schweren geistigen oder schweren psychischen Behinderung – insbesondere einer demenziellen Erkrankung – ist ab dem vollendeten 15. Lebensjahr ein pauschaler Erschwerniszuschlag in der Höhe von 25 Stunden pro Monat zu berücksichtigen. Pflegeerschwerende Faktoren liegen dann vor, wenn sich Defizite der Orientierung, des Antriebs, des Denkens, der planerischen und praktischen Umsetzung von Handlungen, der sozialen Funktion und der emotionalen Kontrolle in Summe als schwere Verhaltensstörung äußern.

Die besonders intensive Pflege von schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen wird durch einen pauschalen Erschwerniszuschlag berücksichtigt, wenn behinderungsbedingt zumindest zwei voneinander unabhängige, schwere Funktionsstörungen vorliegen. Der Erschwerniszuschlag beträgt bis zum vollendeten 7. Lebensjahr monatlich 50 Stunden und danach bis zum vollendeten 15. Lebensjahr 75 Stunden pro Monat.

 

Quelle: Bundeskanzleramt Österreich

Pflegegeld kann bezogen werden, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:

  • Ständiger Betreuungs- und Hilfsbedarf wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung bzw. einer Sinnesbehinderung, die voraussichtlich mindestens sechs Monate andauern wird
  • Ständiger Pflegebedarf von zumindest mehr als 60 Stunden im Monat
  • Gewöhnlicher Aufenthalt in Österreich, wobei auch die Gewährung von Pflegegeld im EWR-Raum unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist

Zwar haben Pflegebedürftige in Österreich einen gesetzlichen Anspruch auf ein staatliches Pflegegeld, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Allerdings reicht das gesetzliche Pflegegeld oftmals bei Weitem nicht aus, um den tatsächlichen Pflegeaufwand zu begleichen.

 

Dies zeigt auch ein Auszug aus den Webseiten des Bundeskanzleramtes. Hier ist zu lesen: „Das Pflegegeld stellt eine zweckgebundene Leistung zur teilweisen Abdeckung der pflegebedingten Mehraufwendungen und daher keine Einkommenserhöhung dar. Da die tatsächlichen Kosten für die Pflege das gebührende Pflegegeld in den meisten Fällen übersteigen, kann das Pflegegeld nur als pauschalierter Beitrag zu den Kosten der erforderlichen Pflege verstanden werden.“ Die Höhe des gesetzlichen Pflegegeldes hängt von der Einstufung in die jeweilige Pflegestufe ab, die unter anderem notwendig ist, um einen Pflegegeldanspruch zu erhalten.

Nach Angaben der Bundesanstalt Statistik (Statistik Austria) erhielten im Dezember 2010 in Österreich rund 373.000 Menschen ein staatliches Bundespflegegeld. Dies waren knapp zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu vor zehn Jahren ist damit die Anzahl der Pflegebedürftigen um über 87.000 Personen beziehungsweise um knapp 31 Prozent angestiegen. 2012 sind es bereits 440.896!

 

Quelle: Statistik Austria

 Bald wird jeder Dritte 65 Jahre oder älter sein! Im Endeffekt stehen immer weniger Bürger im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 und 64 Jahren immer mehr Älteren, die bereits im Pensionsalter sind, gegenüber. Das heißt, die in die Pensionskasse Einzahlenden werden immer weniger und Pensionsbezieher dagegen immer mehr. Experten erwarten, dass dadurch das Pensionsniveau auf dem derzeitigen Stand künftig nicht gehalten werden kann.

 

Daher ist es für den Einzelnen wichtig, bereits selbst frühzeitig vorzusorgen, um sorgenfrei den eigenen Ruhestand genießen zu können. Denn die meisten Bürger müssen nach Meinung von Experten mit teils hohen Pensionslücken, also einer Differenz zwischen letztem Einkommen und staatlicher Pension, rechnen.

Bei der Frage, wie hoch diese Lücke im Einzelfall sein wird und welche finanziellen Absicherungslösungen für die jeweilige Situation sinnvoll sind, ist Ihnen Ihr Vorsorgeexperte gerne behilflich.

Die Lebenserwartung ist 2013 weiter auf 81,1 Jahre gestiegen. Die Lebenserwartung bei Männern stieg auf 78,5 Jahre und bei Frauen auf 83,6 Jahre.

 

Lebenserwartung 2013 weiter auf 81,1 Jahre gestiegen, Kinderzahl pro Frau stagniert (1,44)
Der langfristige Anstieg der Lebenserwartung in Österreich setzte sich laut Statistik Austria auch im Jahr 2013 fort: Gegenüber 2012 stieg die Lebenserwartung bei Männern um +0,2 Jahre auf 78,5 Jahre, bei Frauen um +0,3 Jahre auf 83,6 Jahre. Die für beide Geschlechter zusammen berechnete Lebenserwartung erhöhte sich gegenüber 2012 um 0,2 Jahre auf 81,1 Jahre. Die Gesamtfertilitätsrate stagnierte dagegen 2013 und lag wie auch schon 2012 bei durchschnittlich 1,44 Kindern pro Frau. Dem langfristigen Trend entsprechend stieg das durchschnittliche Alter von Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes (Fertilitätsalter bei der Erstgeburt) weiter an und lag 2013 bei 28,8 Jahren (+0,1 Jahre gegenüber 2012).

Lebenserwartung in Westösterreich höher
Erneut zeigte sich eine höhere Langlebigkeit in Westösterreich: 2013 war die Lebenserwartung der Männer mit 79,8 Jahren in Tirol am höchsten, während sie in Wien nur 77,3 Jahre betrug. In Vorarlberg und Salzburg lag sie über 79 Jahre, in den übrigen Bundesländern zwischen 78 und 79 Jahren. Die Lebenserwartung der Frauen war 2013 ebenfalls am höchsten in Tirol (84,4 Jahre), gefolgt von Vorarlberg, Salzburg und der Steiermark mit jeweils etwas über 84 Jahren. Schlusslicht bei der Lebenserwartung der Frauen war Wien mit 82,4 Jahren. Wienerinnen leben also statistisch um zwei Jahre kürzer als Tirolerinnen, Wiener Männer sogar um zweieinhalb Jahre kürzer als Tiroler Männer.

 

Quelle: Statistik Austria 28.05.2014

Die meisten Unfälle, mit 49% von allen Unfällen, lassen sich der Kategorie „Heim&Freizeit“ zuordnen.

 


Unfälle passieren immer und überall!
Heim&Freizeit 49 Prozent
Sport 24 Prozent
Arbeit&Schule 21 Prozent
Verkehr 6 Prozent

Quelle: KfV 2009

 

Über 830.000 Menschen verunglücken pro Jahr in Österreich.

 

2.300 Unfälle ereignen sich pro Tag, das sind rund 95 Unfälle in der Stunde.

Für fast 80% dieser Unfälle, sehr oft mit erheblichen Dauerfolgen, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung keine Kapital- oder Rentenleistung, da diese im Haushalt, in der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub passieren.

Die durchschnittliche Rente lag Ende 2012 bei 394 Euro!

 

Über alle Versicherungsträger gerechnet, betrug die Unfallrente im Dezember 2012 durchschnittlich 394 Euro. Ein Jahr zuvor, also 2011, waren es 380 Euro, 2010 371 Euro. Die Versehrtenrentner erhielten Ende 2012 bei einer Vollrente im Schnitt 1.771 Euro.

Unterscheidet man nach Versichertengruppen, so zeigt sich: Bei Selbstständigen ist die Rentenhöhe mit Abstand am niedrigsten. Im Dezember 2011 bewegte sie sich bei nur 224 Euro – das sind 41 Prozent weniger als der Gesamtschnitt.

Der Versicherte kann in der sozialen Unfallversicherung neben der Bezahlung von Unfallheilbehandlungen, Rehabilitationen sowie Zuschüssen für Entgeltfortzahlung zudem Anspruch auf eine Versehrtenrente haben, wenn seine Erwerbsfähigkeit unter anderem über drei Monate nach Eintritt des Versicherungsfalles hinaus um mindestens 20 Prozent vermindert ist. Sie soll helfen, den durch die Minderung der Erwerbsfähigkeit bedingten Einkommensausfall und die Mehrbelastung durch die Behinderung auszugleichen.

Die Unfallversicherung trifft Vorsorge für:

  • Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Erste Hilfe bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Unfallheilbehandlung
  • Rehabilitation von Versehrten
  • Entschädigung nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Auszahlung von Renten
  • Zuschüsse für Entgeltfortzahlung
  • Forschung nach den wirksamsten Methoden und Mitteln zur Erfüllung dieser Aufgaben
  • Sonstige Aufgaben im Bereich der arbeitsmedizinischen Betreuung der Versicherten

Mehr als 211.000 Pensionen aus der Sozialversicherung wurden 2011 wegen geminderter Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit ausgezahlt – das sind über neun Prozent aller Pensionen. Das geht aus Daten des Hauptverbandes hervor. Im Durchschnitt aller Sozialversicherungs-Träger belief sich 2011 eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeits-Pension je Betroffenen auf 1.027 Euro.

 

Die Zahl der Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeits-Pensionen aufgrund geminderter Berufs- beziehungsweise Erwerbsfähigkeit hat im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich zugenommen. Lag sie 2001 noch bei knapp 146.000, so stieg sie bis 2011 auf 211.144. Das geht aus Daten der österreichischen Sozialversicherung hervor.

Die psychischen Erkrankungen sind die größte Einzelgruppe. Knapp dahinter waren die Krankheiten des Skelettes, der Muskeln und des Bindegewebes, gefolgt von Krankheiten des Kreislaufsystems.

 

Der größte Teil der Neuzugänge bei Berufs- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeits-Pensionen entfiel laut Hauptverband im Jahr 2011 auf psychische Krankheiten. Ihr Anteil belief sich auf rund ein Drittel. Nur knapp dahinter zweitgrößte Gruppe waren „Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes“, gefolgt von den Krankheiten des Kreislaufsystems mit einem Anteil von etwas mehr als einem Zehntel.

Dass psychische Erkrankungen nicht nur den relativ größten Teil ausmachen, sondern dass dieses Problem zunimmt, stellte der Hauptverband im Sommer 2012 fest: „900.000 Menschen in Österreich nehmen das Gesundheitssystem wegen psychischer Erkrankungen in Anspruch, mit auffällig starker Wachstumsdynamik.“

Die psychisch bedingten Krankenstände stiegen laut Sozialversicherung innerhalb von zwei Jahren um 22 Prozent, jene aufgrund körperlicher Diagnosen aber nur um zehn Prozent. Die durchschnittliche Dauer der psychisch bedingten Krankenstände sei zudem mit etwa 40 Tagen erheblich höher als jene mit körperlichen Diagnosen, die durchschnittlich elf Tage dauerten.

Im Schnitt wurden Männern 1.027 Euro ausgezahlt, Frauen 788 Euro!

 

Die durchschnittliche Höhe einer Berufs- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeits-Pension belief sich im Dezember 2011 auf 1.027 Euro. Bei Männern lag der Durchschnittswert mit 1.130 deutlich höher als bei Frauen, wo er 788 Euro betrug.

Am niedrigsten war die durchschnittliche Pensionshöhe bei Arbeitern (Versicherte der Pensionsversicherungs-Anstalt (PVA)) mit 971 Euro. Angestellte Arbeitnehmer (PVA-Versicherte) kamen auf einen Durchschnittsbetrag von 1.165 Euro. Für Versicherte der Sozialversicherungs-Anstalt der gewerblichen Wirtschaft weist der Hauptverband fast den gleich hohen Wert aus: 1.161 Euro. Die durchschnittliche Pensionshöhe der Bauern liegt bei 914 Euro.

 

Der Anteil der betrieblichen und privaten Altersvorsorge am Alterseinkommen hat in den vergangenen Jahren zugenommen, auch die Rolle des Erwerbseinkommens im Alter steigt. Das besagt eine aktuelle Analyse eines Versicherers, bei der 16 OECD-Länder untersucht wurden. Nach mehr als zehn Jahren Pensionsreformen hat sich die Altersvorsorgestruktur in zahlreichen Ländern geändert. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versicherer in einer Studie, die sich auf 16 Staaten der OECD bezieht.

 

Durch Reformen weniger gesetzliche Altersvorsorge
Viele Pensionsreform-Maßnahmen der letzten 15 Jahre hätten einen Rückgang des Rentenniveaus in der gesetzlichen Vorsorge zur Folge, so die Herausgeber der Studie. Berechnungen für 16 OECD-Länder zeigen, dass es in Staaten mit besonders weitreichenden Reformen im Durchschnitt Leistungskürzungen um 22 Prozent für Männer und um 25 Prozent für Frauen gab.

Der Anteil der betrieblichen und privaten Altersvorsorge am Alterseinkommen ist in den vergangenen Jahren gestiegen, ebenso die Bedeutung der Einkommen aus Erwerbstätigkeit. In Österreich stammen 82 Prozent der Alterseinkommen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung, fünf Prozent kommen aus der privaten Vorsorge.

Mehr ältere Arbeitnehmer im Erwerbsleben
Den Stellenwert der Erwerbseinkommen im Alter sehen die Herausgeber der Studie steigen. Sie betonen, dass Arbeitnehmer europaweit mittlerweile ihren Beruf nicht nur deshalb länger ausüben, weil das Pensionsantrittsalter angehoben wurde, sondern weil ihre Einnahmen aus der gesetzlichen Altersversorgung geringer als erwartet ausfallen und sie länger als vorgesehen für das Alter sparen müssen.

Als Folge habe sich in Europa, Asien und den USA die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen über die letzten zehn Jahre erhöht: In Europa sei der Zuwachs in Deutschland und in den Niederlanden mit einer Verdoppelung besonders hoch gewesen. Auch in Österreich stieg die Partizipationsrate unter den Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren von 12,8 Prozent (2000) auf 22,5 Prozent (2010) nahezu auf das Doppelte.

Finanziell im Alter abgesichert
Zusammenfassend zeigen die Studienergebnisse, dass es für heute Erwerbstätige wichtig ist, sich frühzeitig um eine ausreichende Altersvorsorge zu kümmern. Wichtig ist es dabei, genau zu wissen, wie hoch die persönliche Pensionslücke voraussichtlich sein wird. Ihr Vorsorgeexperte hilft nicht nur bei einer entsprechenden Berechnung, sondern zeigt auch auf, mit welchen Lösungen der gewohnte Lebensstandard auch im Alter gehalten werden kann.

Selbst wer denkt, keinen finanziellen Spielraum zu haben, um vorzusorgen, sollte sich beraten lassen, denn manche Möglichkeiten, beispielsweise mithilfe staatlicher Förderungen, erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

 

Quelle: Versicherungsjournal 10.06.2013

 

Bundesbeitrag zur Pensionsversicherung
Jahr        Betrag                        +/- gegenüber Vorjahr
2012 4.521,54 Mio. Euro + 15,29 Prozent
2011 3.921,79 Mio. Euro + 2,36 Prozent
2010 3.831,26 Mio. Euro + 7,6 Prozent
Quelle: Pensionsversicherungsanstalt

 

Bundesbeitrag neuerlich gestiegen
Zugelegt hat auch wieder der Bundesbeitrag: Er erhöhte sich 2012 um fast genau 600 Millionen Euro auf 4,52 Milliarden Euro. „Dies begründet sich auf den geringeren Anstieg der Beitragseinnahmen gegenüber den Pensionsaufwendungen“, heißt es seitens der Pensionsversicherungs-Anstalt.

 

Auf „mehr Freizeit für Dinge, die mir wichtig sind“, freut sich mehr als ein Viertel der Befragten. Mit 27,3 Prozent der Nennungen ist das die meistgenannte Antwort. An zweiter Stelle folgt bereits der Gedanke an die Vorsorge: 21,4 Prozent denken beim Stichwort Pension spontan daran, „dass ich für das Alter finanziell gut abgesichert sein muss“.

 

Im Zwiespalt: Woran Österreicher beim Thema Pension denken
Freude auf mehr Freiraum für die persönlichen Interessen, aber auch Pessimismus in Bezug auf die Höhe der künftigen Pension prägen offenbar das Stimmungsbild der Österreicher, wenn sie an ihre eigene Pension denken. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung.

Ein Versicherer hat zusammen mit dem Marktforschungs-Unternehmen Marketmind GmbH im Rahmen einer Umfrage unter 750 unselbstständig Erwerbstätigen ab 16 Jahre ermittelt, woran die Österreicher spontan denken, wenn man sie auf den Begriff „Pension“ anspricht.

Auf „mehr Freizeit für Dinge, die mir wichtig sind“, freut sich mehr als ein Viertel der Befragten. Mit 27,3 Prozent der Nennungen ist das die meistgenannte Antwort. An zweiter Stelle folgt bereits der Gedanke an die Vorsorge: 21,4 Prozent denken beim Stichwort Pension spontan daran, „dass ich für das Alter finanziell gut abgesichert sein muss“.

Zweifel an der Höhe der gesetzlichen Pension
Ob sich auch alle Wünsche realisieren lassen – zumal die womöglich kostspieligeren –, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Denn die Ränge drei und vier in der Umfrage sind von einer eher pessimistischen Grundstimmung getragen und bestätigen, was auch vorangegangene Studien wiederholt gezeigt haben. Dass das Pensionssystem „sicher“ ist, bezweifelt zumindest ein Teil der Bevölkerung.

15,7 Prozent glauben nämlich, dass sie „wohl keine Pension mehr“ bekommen werden. 15,4 Prozent gehen davon aus, dass sie „nicht mehr viel Pension“ erhalten werden. 12,4 Prozent rechnen damit, dass sie „immer länger und länger arbeiten“ werden müssen. Nur 6,2 Prozent haben ein „relativ gutes Gefühl, noch Pension zu erhalten“.

Relativ hoch ist der Anteil jener, die sich vom Pensionsthema „sehr verunsichert“ fühlen. Er liegt bei 11,8 Prozent und damit im oberen Teil des Rankings. 4,5 Prozent sind sich nicht sicher, ob sie mit ihrer Pension eines Tages über die Runden kommen werden. 9,7 Prozent assoziieren mit dem Begriff „Pension“ spontan, dass sie sich selber um ihre Vorsorge kümmern müssen. „Dass sich der Staat um unsere Pension kümmert“, antworten dagegen nur 3,1 Prozent.

Für einen gesicherten Ruhestand
Wer sichergehen möchte, dass er auch im Alter seinen bisherigen Lebensstandard halten kann, sollte sich bereits frühzeitig um eine umfassende Absicherung kümmern. Dazu zählt zu wissen, wie hoch die gesetzliche Pension tatsächlich sein wird und mit welchen Einnahmen, aber auch Ausgaben im Alter zu rechnen ist. Hilfe bei der Ermittlung gibt es bei Ihrem Vorsorgeexperten.

Je nach Bedarf können die notwendigen Altersvorsorge-Maßnahmen ergriffen werden. Selbst wer derzeit keinen finanziellen Spielraum dafür sieht, erfährt durch die Beratung eines Fachmannes oftmals von Altersvorsorge-Möglichkeiten, auf die er ohne eine gründliche Analyse nicht gekommen wäre.

Übrigens: So weit verbreitet, wie oft unterstellt wird, ist das „Arbeitsmuffeltum“ vielleicht ja doch nicht: Nur 2,2 Prozent denken beim Thema Pension daran, „dass ich hoffentlich bald in Pension gehen werde“.

 

Quelle: Versicherungsjournal 19.08.2013

Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie sich über Ihre derzeitigen Ausgaben Klarheit verschaffen (machen Sie einen Haushaltsplan).

  • Wie hoch sind meine Fixkosten?
  • Wie viel kann ich im Monat realistisch für meine Vorsorge ausgeben?
  • Habe ich noch genug Reserven für weitere notwendige Investitionsbedürfnisse?

Der richtige Mix zwischen „Leben im Hier und Jetzt“ und Ansparen für die Pension ist sehr schwer zu finden. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich von Ihrem Vorsorgeexperten umfassend beraten. In jedem Fall sollten Sie über langfristige Vorsorgen nicht leichtfertig entscheiden. Eine Änderung ist regelmäßig mit Kosten verbunden und sollte daher nicht voreilig durchgeführt werden. Auch wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Veränderung der Vorsorge opportun erscheint, führt die häufige Änderung nicht zum erreichten Ziel.

  • Private Pensionsvorsorgen
  • Sollte es keine Betriebspension geben, kann ich mit meinem Arbeitgeber darüber verhandeln?
  • Ansparpläne, Wertpapiere
  • Erbschaften
  • Immobilien
  • Zusätzliche Einkunftsmöglichkeiten

Bei Ihrer Entscheidung für die individuell beste Lösung hilft Ihnen eine kompetente Beratung von Ihrem Vorsorgeexperten.

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Welche Wünsche möchte ich mir in der Pension erfüllen? (Weltreise, Überwintern im Süden etc.)
  • Kann ich mir meine Miete / Betriebskosten noch leisten?
  • Sind meine Lebensumstände alterskonform? (Umbauten oder gar ein notwendiger Umzug können viel Geld verschlingen.)
  • Habe ich Reserven für Sanierungen, Renovierungen, etc?
  • Wie viel Geld brauche ich für meine Freizeit? (Häufig wird vergessen, dass in der Pension für deutlich mehr Freizeit weniger Geld vorhanden ist.)

Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, sollten Sie sich möglichst bald über Ihre Pensionshöhe informieren:

  • Sie arbeiten Teilzeit oder haben Teilzeit gearbeitet.
  • Sie waren arbeitslos.
  • Sie haben im Ausland gearbeitet.
  • Ihr Gehalt variiert stark.
  • Sie sind oder waren Saisonarbeiter.
  • Sie haben Elternkarenz in Anspruch genommen.

Das Pensionskonto ist eine gute Möglichkeit, sich über die staatliche Pension zu informieren. Es gibt konkret Auskunft über die bisher eingezahlten Beiträge und berechnet die daraus zu erwartende Höhe der Pension. Diese Informationen bedürfen weiterer Interpretation, da die künftigen Einnahmen bei der Berechnung nur geschätzt werden können. Zusätzlich zur staatlichen Pension sollten Sie sich auch über eventuelle Betriebs- und Firmenpensionen informieren.
Ihr Vorsorgeexperte hilft Ihnen gerne bei der Interpretation des Pensionskontos sowie der Erläuterung anderer Pensionszusagen und -vorsorgen.

Eine Statistik des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungs-Träger zeigt, wie niedrig teilweise die durchschnittlich ausbezahlten Alterspensionen sind. Auffällig ist zudem der große Unterschied zwischen Männern und Frauen.

Alterspension: Hohe Unterschiede zwischen Männern und Frauen
Wie aus einer aktuellen Veröffentlichung des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungs-Träger hervorgeht, erhielten Ende 2012 insgesamt über 1,5 Millionen Bürger in Österreich eine Alterspension. Im Durchschnitt betrug die Pensionshöhe je Bezieher 1.150 Euro monatlich. Einige Berufsgruppen bekamen allerdings deutlich weniger.

Nach Angaben des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungs-Träger bezogen 2012 1,5 Millionen Bürger eine gesetzliche Alterspension. Insgesamt erhielt ein Mann im Durchschnitt eine monatliche Alterspension in Höhe von 1.484 Euro. Bei der Frau waren es nur 890 Euro und damit über 40 Prozent weniger als die durchschnittliche Alterspension eines Mannes.

Durchschnittliche Pensionshöhe je Berufsgruppe …
Die meisten Pensionsbezieher gehörten zur Berufsgruppe der Arbeiter mit über 665.000 Pensionisten, gefolgt von den Angestellten mit mehr als 625.000 Pensionisten. Die Alterspensions-Absicherung beider Berufsgruppen erfolgt über die Pensionsversicherungs-Anstalt als Sozialversicherungs-Träger.

Innerhalb der versicherten Berufsgruppen gab es gravierende Unterschiede bei den Alterspensionen. Die niedrigsten durchschnittlichen Alterspensionen erhielten beispielsweise Bauern mit 750 Euro und Arbeiter mit 879 Euro im Monat.

Bei diesen Berufsgruppen waren zudem die Unterschiede der durchschnittlichen Alterspensionshöhe zwischen Männer und Frauen am größten.

… und zwischen Mann und Frau
Während innerhalb der Berufsgruppe der Arbeiter Männer eine durchschnittliche monatliche Alterspension von 1.136 Euro erhielten, waren es bei den Frauen fast 43 Prozent weniger, nämlich nur 649 Euro.

Noch gravierender war der Unterschied bei den rund 124.000 ehemals in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Pensionisten, deren Sozialversicherungs-Träger die Sozialversicherungs-Anstalt der Bauern ist. Hier betrug die durchschnittliche Alterspension der Männer 1.072 Euro im Monat. Über 47 Prozent weniger, nämlich im Durchschnitt gerade einmal 566 Euro monatlich, erhielten die Frauen.

Bei der zweitgrößten Berufsgruppe unter den Pensionisten, den Angestellten, betrug die durchschnittliche Alterspension im Monat 1.460 Euro – Männer erhielten im Durchschnitt 1.956 Euro und Frauen 1.154 Euro, also 41 Prozent weniger.

Hilfe für die passende Vorsorge
Mit einer niedrigeren Alterspension als die Angestellten, nämlich mit durchschnittlich 1.377 Euro im Monat, mussten die über 117.000 ehemals Selbständigen, die in der Sozialversicherungs-Anstalt der gewerblichen Wirtschaft pensionsversichert sind, auskommen. Auch hier gab es einen deutlichen Unterschied zwischen der durchschnittlichen Alterspension eines Mannes mit 1.649 Euro und der einer Frau mit 1.025 Euro.

Wie die Zahlen zeigen, ist es für Männer, aber insbesondere auch für Frauen wichtig, vorzusorgen, um im Pensionsalter finanziell abgesichert zu sein. Wer genau wissen möchte, wie hoch die eigene Alterspension konkret sein wird und inwieweit im Pensionsalter eine Versorgungslücke im Vergleich zum Einkommen während der Erwerbstätigkeit besteht, erhält vom Vorsorgeexperten Hilfe.

Der Fachmann berät zudem zur Frage über die individuell notwendige Höhe und der passenden Form einer sinnvollen Altersvorsorge. Selbst wer derzeit keinen finanziellen Spielraum dafür sieht, erfährt durch die Beratung eines Vorsorgeexperten oftmals von Absicherungslösungen, teils sogar mit staatlicher Förderung, auf die er ohne eine gründliche Analyse nicht gekommen wäre.

 

Quelle: Versicherungsjournal 24.02.2014

Die durchschnittlichen pro Kopf Ausgaben eines Erwerbstätigen liegen bei 1.749 Euro und die eines Pensionisten bei 1.559 Euro.

Die Ausgaben der Pensionisten sind somit nur um 10,86 Prozent niedriger als die der Erwerbstätigen!

 

Quelle: Statistik Austria

Ausgabenhöhe der ÖsterreicherInnen hängt von Beruf und Bildung ab

Statistik Austria: Monatlich 2.437 Euro gibt ein Haushalt aus

Die Privathaushalte in Österreich geben im Schnitt monatlich 2.437 Euro aus. Die gewichteten Pro-Kopf-Ausgaben betragen monatlich durchschnittlich 1.352 Euro. Dies ergab die Konsumerhebung der Statistik Austria. Die Ausgabenhöhe und -struktur eines Haushalts wird stark von Schulbildung, Beruf und natürlich dem Einkommen beeinflusst. Akademikerhaushalte geben um ein Drittel mehr aus als der Durchschnitt, auch Angestellte und Beamte liegen deutlich höher als Arbeiter und Landwirte.In einkommensstarken Haushalten geht ein geringerer Anteil des Nettoeinkommens in den privaten Konsum als in einkommensschwachen Haushalten. Die Sparquote ist bei einkommensstarken Haushalten somit deutlich höher als bei einkommensschwachen, wobei letztere im Durchschnitt etwas mehr ausgeben als sie einnehmen.

Höchste Ausgaben bei Selbständigen

Höhere Schulbildung ermöglicht auch höhere Konsumausgaben: Besitzt der Haushaltsrepräsentant nur den Pflichtschulabschluss, liegen die monatlichen Haushaltsausgaben bei durchschnittlich 1.868 Euro und somit um 23,3 Prozent unter dem Gesamtdurchschnitt. Dagegen weisen Akademikerhaushalte durchschnittliche monatliche Haushaltsausgaben von 3.248 Euro und daher um 33,3 Prozent mehr als der Durchschnitt auf. Haushalte, deren Repräsentant eine berufsbildende mittlere Schule oder die Berufsschule abgeschlossen hat, liegen ziemlich genau im Durchschnitt aller Haushalte, bei Maturanten liegen die Haushaltsausgaben bereits um 8,2 Prozent darüber.Gliedert man die Haushalte nach der beruflichen Stellung des Haushaltsrepräsentanten, so finden sich die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben in Haushalten von Selbstständigen außerhalb der Landwirtschaft (Erwerbstätige 1.749 Euro, Pensionisten 1.559 Euro), gefolgt von Beamten und Angestellten. Relativ niedrig fallen die gewichteten Pro-Kopf-Ausgaben in Haushalten von Arbeitern und insbesondere Landwirten (Erwerbstätige 1.034 Euro, Pensionisten 906 Euro) aus. Im Durchschnitt liegen Pensionistenhaushalte bei den Pro-Kopf-Ausgaben um 14,6 Prozent unter den Erwerbstätigenhaushalten.

 

Quelle: Statistik Austria, Der Standard

Regelpensionsalter:
Das gesetzliche Regelpensionsalter für die Alterspension ist 65 Jahre. Frauen können derzeit noch mit 60 Jahren in Pension gehen. Ab 2024 wird das Pensionsalter für Frauen schrittweise von 60 auf 65 angehoben.

Frauen geboren       Regelpensionsalter
bis 01.12.1963       60 Jahre
von 02.12.1963 bis 01.06.1964       60 Jahre und 6 Monate
von 02.06.1964 bis 01.12.1964       61 Jahre
von 02.12.1964 bis 01.06.1965       61 Jahre und 6 Monate
von 02.06.1965 bis 01.12.1965       62 Jahre
von 02.12.1965 bis 01.06.1966       62 Jahre und 6 Monate
von 02.06.1966 bis 01.12.1966       63 Jahre
von 02.12.1966 bis 01.06.1967       63 Jahre und 6 Monate
von 02.06.1967 bis 01.12.1967       64 Jahre
von 02.12.1967 bis 01.06.1968       64 Jahre und 6 Monate
ab 02.06.1968       65 Jahre

 

Mindestversicherungszeit
Für die Alterspension ist eine bestimmte Mindestversicherungszeit notwendig (z.B. 15 Jahre, davon 7 Jahre einer Erwerbstätigkeit). Für einen vorzeitigen Pensionsantritt ist sie länger, z.B. sind derzeit für Männer mindestens 40 Versicherungsjahre für eine Pension mit 62 Jahren notwendig. Eine krankheitsbedingte Pension kann schon früher beansprucht werden; dafür gelten andere Bestimmungen.

Je später der Pensionsantritt, desto höher die Pension.
Wer vor dem Regelpensionsalter geht, den erwarten Abschläge. Später in Pension zu gehen lohnt sich dagegen auf jeden Fall: Für jeden Monat nach dem Regelpensionsalter gibt es einen Zuschlag.

Ein Schul-, Studien- oder Ausbildungsmonat kostet EUR 1.032,84. Für Personen, die vor dem 01.01.1955 geboren sind, verteuert sich der Nachkauf durch einen sogenannten „Risikozuschlag“.

Antrag auf Nachkauf nach Vollendung des  pro Schul/Studienmonat
55. Lebensjahres 2.292,90
60. Lebensjahres 2.416,85

Für Personen, die zum 01.01.2005 das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, entfällt der Risikozuschlag. Wurden bereits Schul-/Studien-/Ausbildungszeiten eingekauft, so werden die auf den Risikozuschlag entfallenden Beiträge bei Anfall der Pension oder auf Antrag auch vorher rückerstattet.

Antrag und Beitragsentrichtung
Der Antrag auf Nachkauf kann bei jedem Pensionsversicherungsträger, bei dem mindestens ein Versicherungsmonat erworben wurde, gestellt werden. Nach der Vorschreibung der Beiträge steht es dem Versicherten frei, ob bzw. wie viele Monate nachgekauft werden. Nachgekaufte Schul-/Studien-/Ausbildungszeiten werden grundsätzlich erst mit dem Einlangen des vorgeschriebenen Betrages (bzw. des letzten Teilbetrages) wirksam. Der Nachkauf von Schul-/Studien-/Ausbildungszeiten kann zur Gänze als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden.

Nähere Informationen dazu erteilt das zuständige Finanzamt.

Beitragserstattung
Die Pensionsversicherungsträger müssen von Amts wegen die Beiträge für nachgekaufte Schul-/Studien-/Ausbildungszeiten zurückzahlen, wenn sich diese Zeiten weder auf die Anspruchsvoraussetzungen noch auf die Pensionshöhe auswirken.

Für Pensionen mit einem Stichtag vor 01.01.2004 ist eine Beitragserstattung nur dann vorzunehmen, wenn sie beantragt wird.

 

Quelle: Pensionsversicherungsanstalt, 21.11.2014

Generell bekommen 2014 alle Arbeitnehmer automatisch eine Pensionskontomitteilung zugesandt. Diese erhalten Sie, wenn Ihr Pensionskonto auf dem neuesten Stand ist.

Weiters gibt es mehrere Möglichkeiten, Einsicht in Ihr Pensionskonto zu nehmen:

  • Schriftlich: Sie stellen per Post einen schriftlichen Antrag.
  • Online: Dazu benötigen Sie entweder eine Bürgerkarte oder einen Zugang über FinanzOnline (E-Governmentportal des Finanzministeriums).

Erkundigen Sie sich bei uns. Gerne übernehmen wir dies für Sie!

Kontoerstgutschrift
Die Kontoerstgutschrift wird aus allen Versicherungszeiten und Beitragsgrundlagen berechnet, die Sie bis 31. Dezember 2013 in der österreichischen gesetzlichen Pensionsversicherung erworben haben. Die Kontoerstgutschrift geteilt durch 14 ergibt den aktuellen bisher erworbenen monatlichen Brutto-Pensionswert zum Regelpensionsalter. Krankenversicherungsbeiträge und Steuern sind davon noch nicht abgezogen.

Teilgutschrift
Für jedes weitere Jahr ab 2014, in dem Sie Versicherungszeiten erwerben, wird Ihrem Pensionskonto 1,78 Prozent Ihrer Beitragsgrundlagen als Teilgutschrift gutgeschrieben. Dieser Beitrag wird zur Kontoerstgutschrift addiert. Beitragsgrundlagen gibt es für Erwerbstätigkeit, Kindererziehung, Bezug von Arbeitslosengeld usw.

Gesamtgutschrift
Die Gesamtgutschrift ist die Gesamtsumme aller Gutschriften, also der Kontoerstgutschrift und der jährlichen Teilgutschriften. Die Gesamtgutschrift wird jedes Jahr aufgewertet. Die Aufwertung richtet sich nach der durchschnittlichen Entwicklung der Löhne und Gehälter. Die Gesamtgutschrift geteilt durch 14 ergibt die monatliche Alterspension.

 

Weiterarbeiten lohnt sich – Beispiel Pension oder Weiterarbeiten?

Mann, 45 Versicherungsjahre, angenommenes Einkommen: durchnittlich € 2.200,– brutto monatlich, Pensionsantritt im Jahr 2017 mit 62 Jahren (Korridorpension). Dieses Beispiel gilt auch für Frauen, deren Pensionsalter an das der Männer angeglichen wurde (Geburtstage ab 02.06.1968).

Alter       Bruttopension       Zuwachs
62 Jahre       € 1.560,–
63 Jahre       € 1.694,–       + 8,6%
64 Jahre       € 1.833,–       + 17,5%
65 Jahre       € 1.978,–       +26,8%

 

Bei einem Pensionsantritt nach dem Regelpensionsalter erhalten Versicherte einen Bonus von 5,1 Prozent pro Jahr.

 

Ab 1. Jänner 2014 gibt es für alle ab 1955 Geborenen ein Pensionskonto:

  • Wenn eine Person Versicherungszeiten erst ab dem 1. Jänner 2005 erworben hat, wird ihre Pension nach dem Pensionskontosystem errechnet. Es müssen keine Ansprüche aus dem alten System umgerechnet werden.
  • Hat eine Person bereits vor 2005 Versicherungszeiten erworben, erhält sie eine Kontoerstgutschrift. Diese stellt einen Übertrag der vor 2014 erworbenen Ansprüche auf das Pensionskonto dar. Ab 2014 werden jährlich die neu erworbenen Ansprüche dazugerechnet.
  • Vor dem 1. Jänner 1955 geborene Personen sind von den Veränderungen nicht betroffen. Sie haben kein Pensionskonto, ihre Pensionen werden noch nach dem alten System berechnet.

Das neue Pensionskonto hat eine Reihe von Vorteilen:
Es ist einfach, transparent und sicher.

  • Einfach: Das Pensionskonto ermöglicht für alle Versicherten eine einfache Pensionsberechnung auf Basis einer einheitlichen Rechtslage.
  • Transparent: Jeder bzw. jede Versicherte kann vom Konto ablesen, wie hoch seine bzw. ihre bisher erworbene Pensionsansprüche sind. Den Stand des Pensionskontos kann man beim zuständigen Pensionsversicherungsträger anfordern, selber online einsehen oder sich bei uns melden. Wir helfen gerne.
  • Sicher: Eine Verminderung der bereits eingebuchten und endgültigen Erstgutschrift ist nicht möglich.

Seit dem 1. Jänner 2014 gibt es das neue Pensionskonto. Damit wird eines der größten Reformprojekte in der Sozialversicherung der letzten Jahrzehnte umgesetzt. Alle Personen, die ab 1. Jänner 1955 geboren sind, werden ab Juni 2014 in einer Mitteilung von ihrem zuständigen Pensionsversicherungsträger über die Höhe ihres Kontostands im Pensionskonto informiert.

Das Pensionskonto ermöglicht eine individuelle Pensionsberechnung auf Basis einer einheitlichen Rechtslage und eine Vorausberechnung der Pension, die Sie zu erwarten haben. Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne dabei.