• Es kann jeden treffen!
  • 440.000 Menschen in Österreich brauchen ständig Pflege.
  • Noch nie waren die Aussichten, ein hohes Alter zu erreichen, besser. Doch mit der Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen – bis 2030 soll die Anzahl in Österreich auf 800.000 verdoppeln. Früher oder später ist fast jeder alte Mensch auf Pflege angewiesen. Und sei es nur, dass jemand das Essen besorgt oder bei der täglichen Körperpflege behilflich ist.
  • Österreich hat als eines der ersten Länder ein einheitliches Pflegevorsorgesystem geschaffen.
  • Die Pflegebedürftigkeit hat sich von einem individuellen Randphänomen zu einem Risiko für alle Mitglieder der Gesellschaft entwickelt.
  • Das Pflegegeld stellt eine zweckgebundene Leistung zur teilweisen Abdeckung der pflegebedingten Mehraufwendungen und daher keine Einkommenserhöhung dar. Da die tatsächlichen Kosten für die Pflege das gebührende Pflegegeld in den meisten Fällen übersteigen, kann das Pflegegeld nur als pauschalierter Beitrag zu den Kosten der erforderlichen Pflege verstanden werden. Es ermöglicht den pflegebedürftigen Menschen eine gewisse Unabhängigkeit und einen (längeren) Verbleib in der gewohnten Umgebung (zu Hause).
  • Das Ausmaß des Pflegegeldes richtet sich nach dem Pflegebedarf. Es sind sieben Stufen vorgesehen. Erforderlich ist ein Pflegebedarf von mehr als 60 Stunden pro Monat. Die Anzahl der Stunden des monatlichen Pflegebedarfs wird im Rahmen einer Begutachtung durch eine Ärztin/einen Arzt oder eine Pflegefachkraft festgelegt.
  • Je nach Pflegebedarf wird von 154,20 Euro bis 1655,80 Euro bezahlt.
  • Fest steht: Das staatliche Pflegegeld reicht bei weitem nicht aus, den tatsächlichen Bedarf abzudecken. Auch nicht für vorübergehende Pflegeleistungen.