Eine aktuelle Umfrage hat ergeben: 25% glauben,  den Lebensstandard in der Pension nicht halten zu können / ein Drittel der Frauen plant konkrete Maßnahmen für die Zukunft / die Lebensversicherung ist nach wie vor die häufigste Vorsorgeform.

Österreichs Frauen blicken mit wenig Zuversicht in Richtung Pension. Auf die Frage „Wie würden Sie Ihre Zukunftsstimmung beschreiben, wenn Sie an Ihre Pension denken?“ antworten weniger als 20 Prozent mit sehr positiv oder positiv. Ebenfalls nicht sehr positiv fällt die Einschätzung aus, wenn es darum geht, „wie viel Prozent des derzeitigen Gehalts in der Pension zur Verfügung stehen wird“, im Durchschnitt wird hier von weniger als 50 Prozent ausgegangen.

Lebenssituation in der Pension
Nicht einmal ein Viertel der Befragten ist der Meinung, mit ihrer zukünftigen Pension ihren Lebensstandard halten zu können. Immerhin 30 Prozent glauben, damit die Ausgaben des täglichen Lebens bestreiten zu können. Ebenfalls ein knappes Drittel vertritt die Ansicht, sich nicht einmal diese Ausgaben leisten zu können. Allerdings kann sich ein Drittel der österreichischen Frauen vorstellen, zwischen 51 und 100 Euro monatlich für eine private Pensionsvorsorge auszugeben, 31 Prozent bis zu 50 Euro und 12 Prozent sogar mehr als 150 Euro.

Lebensversicherung bleibt häufigstes Vorsorgeprodukt
Österreichische Frauen beginnen im Schnitt mit dem Eintritt ins Erwerbsleben, mit etwa 25 Jahren, für die Pension vorzusorgen. Über 50 Prozent haben bereits Vorsorgemaßnahmen für ihre Pension getroffen, je höher die Schulbildung, umso öfter. Die häufigste Vorsorgeform sind Lebensversicherungen mit 36 Prozent, gefolgt von konventionellen Sparformen mit 25 Prozent. 46 Prozent der Befragten haben noch keine Vorsorge für die Pension getroffen, davon geben mehr als die Hälfte an, sich das aktuell nicht leisten zu können. 14 Prozent fühlen sich zu jung, um an Vorsorge zu denken und weitere 14 Prozent haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt.

Gleichbehandlung der Geschlechter
Das Pensionssystem in Bezug auf die Geschlechterbehandlung wird von den Befragten sehr nüchtern betrachtet. 41 Prozent sind der Meinung, es gäbe bei gleicher Leistung weniger Pension für Frauen, bei den Damen über 40 vertreten über 50 Prozent diese Ansicht.
Die Ursache dafür wird darin gesehen, dass Frauen durchschnittlich weniger verdienen als Männer – 58 Prozent vertreten diese Meinung. 51 Prozent führen das auf die Teilzeitbeschäftigung von Frauen zurück, 38 Prozent auf die Karenz- und Kindererziehungszeiten.